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DATEN & BILDRECHTE

MET Open Access und CC0

Die Abbildungen im Spiel stammen aus dem Open-Access-Bestand des Metropolitan Museum of Art. Entscheidend ist dabei nicht nur, dass ein Bild online sichtbar ist, sondern dass das Museum den Datensatz ausdrücklich als gemeinfrei und CC0 gekennzeichnet hat.

Redaktion: Guess the Artwork7 Minuten Lesezeit

Was Open Access beim Met bedeutet

Das Open-Access-Programm des Met stellt digitale Abbildungen gemeinfreier Kunstwerke und zugehörige Kerndaten zur freien Nachnutzung bereit. In der Collection API ist dafür unter anderem vermerkt, ob ein Objekt als Public Domain gilt und welche Bilddateien verfügbar sind.

Guess the Artwork übernimmt nicht wahllos alle Bilder der Online-Sammlung. Ein Datensatz wird nur berücksichtigt, wenn die Kennzeichnung als gemeinfrei positiv ist, eine Bilddatei vorhanden ist und die übrigen Angaben eine faire Spielrunde erlauben.

CC0 ist eine Freigabe, kein Qualitätssiegel

Mit CC0 verzichtet die bereitstellende Institution, soweit rechtlich möglich, auf urheberrechtliche und verwandte Schutzrechte an den freigegebenen Daten und Reproduktionen. Dadurch können sie ohne individuelle Lizenzanfrage kopiert, bearbeitet und in neuen Zusammenhängen genutzt werden.

CC0 sagt jedoch nichts darüber aus, ob eine Datierung endgültig, ein Entstehungsort zweifelsfrei oder eine Zuschreibung unumstritten ist. Museumsdaten bilden den jeweiligen Forschungsstand ab und können sich ändern. Auch Marken-, Persönlichkeits- oder sonstige Rechte werden durch CC0 nicht automatisch beseitigt.

Wie die Collection API eingesetzt wird

Die öffentliche Programmierschnittstelle liefert eine Liste von Objektkennungen und Detaildatensätze zu einzelnen Werken. Für das Spiel werden daraus unter anderem Titel, Objektart, Künstler- oder Kulturangabe, Material, Datierung, Bildadresse, offizielle Objektseite und geografische Informationen gelesen.

Da sehr viele Datensätze für eine Spielrunde ungeeignet sind, folgt anschließend eine technische Auswahl. Fehlen Bild, Datierung oder ein plausibler Ortsbezug, bleibt das Werk außerhalb des Pools. Bei jeder neuen Runde werden die benötigten Datensätze überprüft; ein lokaler Index hilft dabei, die große Sammlung effizient zu durchsuchen.

Quellenangabe trotz freier Nachnutzung

CC0 verlangt grundsätzlich keine klassische Namensnennung. Guess the Artwork nennt das Met trotzdem sichtbar, weil Quellenklarheit zum Lernziel gehört. Unter jeder Auflösung führt ein Link zur offiziellen Objektseite. Dort finden sich zusätzliche Angaben, Literaturhinweise und der jeweils aktuelle Forschungsstand.

Die Quellenangabe macht zugleich deutlich, welche Teile des Angebots voneinander zu unterscheiden sind: Abbildungen und Museumsmetadaten stammen aus dem Open-Access-Bestand; Auswahl, Übersetzung, Kartenmodell, Wertungslogik und redaktionelle Texte werden für Guess the Artwork erstellt.

Warum online sichtbar nicht automatisch frei bedeutet

Museumswebsites zeigen auch Werke, deren Rechte noch bestehen oder deren digitale Nutzung eingeschränkt ist. Eine frei erreichbare Webseite ist deshalb keine Lizenz. Maßgeblich ist die ausdrückliche Rechtekennzeichnung des einzelnen Datensatzes.

Das Spiel prüft diese Kennzeichnung technisch und verwendet nur positiv markierte Open-Access-Objekte. Sollte ein Datensatz später anders bewertet werden, kann er aus dem spielbaren Bestand entfernt werden. Hinweise auf problematische Werke werden über das Kontaktformular entgegengenommen.

Ein unabhängiges Angebot

Guess the Artwork steht in keiner geschäftlichen oder institutionellen Verbindung zum Metropolitan Museum of Art. Das Museum ist Datenquelle, aber nicht Betreiber, Herausgeber oder Sponsor des Spiels. Aussagen über Spielmechanik, geografische Zuordnung und redaktionelle Einordnung liegen allein in der Verantwortung dieses Projekts.

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Quellen und vertiefende Angebote

Die folgenden Angebote des Metropolitan Museum of Art führen zu den offiziellen Sammlungs- und Forschungsseiten.