DATEN & BILDRECHTE
Open Access, CC0 und Museums-APIs
Die Abbildungen im Spiel stammen aus den Open-Access-Beständen des Metropolitan Museum of Art, des Art Institute of Chicago und des Cleveland Museum of Art. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Bild online sichtbar ist, sondern dass der Datensatz ausdrücklich als gemeinfrei beziehungsweise CC0 gekennzeichnet ist.
Was Open Access bei den drei Museen bedeutet
The Met, das Art Institute of Chicago und das Cleveland Museum of Art stellen digitale Abbildungen gemeinfreier Kunstwerke und zugehörige Kerndaten zur freien Nachnutzung bereit. In allen drei Schnittstellen ist erkennbar, ob ein Objekt als Public Domain beziehungsweise CC0 gilt und welche Bilddateien verfügbar sind.
Guess the Artwork übernimmt nicht wahllos alle Bilder der Online-Sammlung. Ein Datensatz wird nur berücksichtigt, wenn die Kennzeichnung als gemeinfrei positiv ist, eine Bilddatei vorhanden ist und die übrigen Angaben eine faire Spielrunde erlauben.
CC0 ist eine Freigabe, kein Qualitätssiegel
Mit CC0 verzichtet die bereitstellende Institution, soweit rechtlich möglich, auf urheberrechtliche und verwandte Schutzrechte an den freigegebenen Daten und Reproduktionen. Dadurch können sie ohne individuelle Lizenzanfrage kopiert, bearbeitet und in neuen Zusammenhängen genutzt werden.
CC0 sagt jedoch nichts darüber aus, ob eine Datierung endgültig, ein Entstehungsort zweifelsfrei oder eine Zuschreibung unumstritten ist. Museumsdaten bilden den jeweiligen Forschungsstand ab und können sich ändern. Auch Marken-, Persönlichkeits- oder sonstige Rechte werden durch CC0 nicht automatisch beseitigt.
Wie die Museums-APIs eingesetzt werden
Die öffentlichen Programmierschnittstellen liefern Objektkennungen und Kerndaten zu einzelnen Werken. Für das Spiel werden Titel, Objektart, Künstler- oder Kulturangabe, Material, Datierung, Bildadresse, offizielle Objektseite und geografische Informationen gelesen. Freie Beschreibungstexte des Art Institute of Chicago werden nicht übernommen, weil sie unter einer anderen Lizenz stehen.
Da viele Datensätze für eine Spielrunde ungeeignet sind, folgt eine technische Qualitätsprüfung. Fehlen Bild, Datierung oder ein plausibler Ortsbezug, bleibt das Werk außerhalb des Pools. Chicago- und Cleveland-Werke werden als geprüfte D1-Teilkataloge ausgeliefert; die Website fragt ihre Museums-APIs deshalb nicht bei jedem Rundenwechsel ab.
Quellenangabe trotz freier Nachnutzung
CC0 verlangt grundsätzlich keine klassische Namensnennung. Guess the Artwork nennt alle drei Museen trotzdem sichtbar, weil Quellenklarheit zum Lernziel gehört. Unter jeder Auflösung führt ein Link zur offiziellen Objektseite des jeweiligen Hauses. Dort finden sich zusätzliche Angaben, Literaturhinweise und der aktuelle Forschungsstand.
Die Quellenangabe macht zugleich deutlich, welche Teile des Angebots voneinander zu unterscheiden sind: Abbildungen und Museumsmetadaten stammen aus dem Open-Access-Bestand; Auswahl, Übersetzung, Kartenmodell, Wertungslogik und redaktionelle Texte werden für Guess the Artwork erstellt.
Warum online sichtbar nicht automatisch frei bedeutet
Museumswebsites zeigen auch Werke, deren Rechte noch bestehen oder deren digitale Nutzung eingeschränkt ist. Eine frei erreichbare Webseite ist deshalb keine Lizenz. Maßgeblich ist die ausdrückliche Rechtekennzeichnung des einzelnen Datensatzes.
Das Spiel prüft diese Kennzeichnung technisch und verwendet nur positiv markierte Open-Access-Objekte. Sollte ein Datensatz später anders bewertet werden, kann er aus dem spielbaren Bestand entfernt werden. Hinweise auf problematische Werke werden über das Kontaktformular entgegengenommen.
Ein unabhängiges Angebot
Guess the Artwork steht in keiner geschäftlichen oder institutionellen Verbindung zum Metropolitan Museum of Art, zum Art Institute of Chicago oder zum Cleveland Museum of Art. Die Museen sind Datenquellen, aber nicht Betreiber, Herausgeber oder Sponsoren des Spiels. Spielmechanik, geografische Zuordnung und redaktionelle Einordnung liegen allein in der Verantwortung dieses Projekts.
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Quellen und vertiefende Angebote
Die folgenden Angebote der beteiligten Museen führen zu den offiziellen Sammlungs- und Forschungsseiten.